Samen bester Qualität, wer möchte das nicht

Wer Samen anbaut, der möchte, dass diese besonders hochwertig sind. Das nicht nur in Hinsicht auf das, was er oder sie unter Sortenechtheit versteht und was alles mit funktionsfähigen Genen zusammenhängt, sondern auch in Hinsicht auf Gesundheit, Haltbarkeit, gleichmäßige arttypische Form, Gehalt an Nährstoffen für die nächste Generation sowie Triebkraft und Keimschnelligkeit.

Es ist zwar bekannt, dass Düngung einen Einfluss auf Gesundheit und Ertrag von Pflanzen hat und auch dass Pflanzen sich auf unterschiedlichen Gartenböden verschieden entwickeln, wie sich diese Erkenntnisse aber auf das Saatgut übertragen lassen, ist viel zu wenig beschrieben. Es gibt Literatur über Pflanzenernährung im Erwerbsgartenbau, aber wenige veröffentlichte Erkenntnisse über eventuelle Unterschiede zum Samenbau. Ich möchte mich deswegen diesem Thema von einer teils philosophischen Seite nähern, die praktischen Kenntnisse rund um die Düngung aber nicht vernachlässigen. Ich möchte den Hobbygärtner in die Lage versetzen, selbst zu entscheiden, was und wie er düngt, und dies am besten ohne aufwendige labortechnischen Bodenanalysen.

Für mich hat die Düngung eine Bedeutung, die weit über die Pflanzenernährung hinausgeht. Ich bin davon überzeugt, dass sie mit ein Grundpfeiler für die Entstehung unserer Nutzpflanzen war und immer noch ist.
Deswegen sollten wir uns den Düngeelementen auch von einer vielleicht esoterisch anmutenden Seite nähern.

Düngerüberblick

Stickstoff gemalt
Stickstoff N
Silizium
Silizium Si
Phosphor gemalt
Phosphor P
Feuer gemalt
Schwefel S
Kalium gemalt
Kalium K
Magnesium gemalt
Magnesium Mg
Calzium gemalt
Kalk

Hauptnährelemente - was ist das

Spurennährelemente